© ADAC / Steve BauerschmidtDas ADAC MX Masters bildet junge Piloten von klein auf zum Profi aus

ADAC MX Masters überzeugt durch optimale Vorbereitung auf EM und WM

ADAC MX Masters perfektes Karrieresprungbrett

Umfangreiche Ausbildung zum erfolgreichen Motocross-Star von klein auf

Das ADAC MX Masters gilt als Europas beliebteste Motocross-Rennserie - und das aus gutem Grund. Die Rennserie punktet mit guter Organisation, bietet den Fahrern perfekt präparierte Strecken und überzeugt aufgrund ihres starken internationalen Fahrerfeldes. Zudem spielt die Nachwuchsförderung eine entscheidende Rolle. Ein erstes Heranführen an den Sport findet an sogenannten Schnuppertagen der ADAC MX Academy statt, ab zehn Jahren haben junge Piloten die Chance, sich beim ADAC MX Junior Cup einzuschreiben und sich fortan zum professionellen MX-Star ausbilden zu lassen. Dabei lernen die MX-Grünschnäbel, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, ihren eigenen Fahrstil zu entwickeln und sowohl körperlich als auch mental stärker zu werden. Weiter werden sie von klein auf an das sich stetig steigernde Leistungsniveau beim Motocross herangeführt. Während die Junioren im Alter von zehn bis 15 Jahren auf 85ccm-2-Takt-Motorrädern starten, gehen sie eine Klasse höher, im ADAC MX Youngster Cup, auf 125ccm-2-Takt- sowie 250ccm-4-Takt-Bikes ins Rennen. Bei den "großen Jungs" im ADAC MX Masters sind schließlich alle Maschinen ab 250ccm-2-Takt zugelassen, in dieser Klasse ist das Level dann nicht nur technisch, sondern auch körperlich am höchsten.

Einer, der zu den bislang erfolgreichsten Piloten des ADAC MX Masters gehört, ist der internationale MX-Superstar Ken Roczen. Der 21-Jährige siegte 2006 im ADAC MX Junior Cup, holte sich 2008 den Titel in Klasse zwei und stand in den darauffolgenden beiden Jahren beim ADAC MX Masters als Champion der Rennserie auf dem Podest. Danach ließ er sich mit gerade mal 17 Jahren als jüngster Motocross-Weltmeister aller Zeiten feiern, zog in die USA und wird dort seither als eines der besten Talente gefördert. Eine Motocross-Karriere, wie sie steiler kaum sein könnte. "Jeder MX-Star fängt klein an und muss sich seine Lorbeeren erst erarbeiten. Der Weg bis ganz nach oben ist zwar anstrengend, aber die Mühe lohnt sich definitiv. Ich bin froh, dass ich vom ADAC von klein auf gefördert und unterstützt wurde, denn sonst wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Ich habe schon immer für Motocross gebrannt", kommentierte der Thüringer den Beginn seiner Laufbahn.

Besonders Motocross-Nachwuchstalent Jeremy Sydow (15, Falcon Motorsports) zeigt sich von der Leistung Ken Roczens beeindruckt. Im vergangenen Jahr gewann der 15-Jährige als erster Deutscher nach Roczen den ADAC MX Junior Cup und hofft nun auf eine ähnlich erfolgreiche Laufbahn. "Kenny hat bereits in jungen Jahren deutlich gemacht, was dank des ADAC MX Masters alles möglich ist und das imponiert mir. Die Rennserie ist eine optimale Vorbereitung auf die Europa- und die Weltmeisterschaft, da sowohl die Strecken als auch das Leistungsniveau ähnlich sind. Zudem denke ich, dass es für sich spricht, dass sich immer viele WM-Fahrer bei der Serie anmelden", erklärte der junge Sachse.

Auch Dennis Ullrich (22, KTM Sarholz Racing Team) und Max Nagl (28, Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing) können sich in die Riege der Karrierejungs des ADAC MX Masters einreihen. "Ulle", wie er in der Szene genannt wird, gewann 2010 den ADAC MX Youngster Cup, 2013 und 2014 holte er die Trophäe in der Masters-Klasse. "Ich fahre inzwischen seit mehr als zehn Jahren bei der Rennserie mit und habe mich von den Junioren bis ganz nach oben gekämpft. Es gibt in jeder Klasse des ADAC MX Masters immer ein sehr starkes Fahrerfeld, sodass ich mit Stolz sagen kann, dass ich daran gewachsen bin", sagte der 22-Jährige, der mittlerweile auch in der Weltmeisterschaft Fuß gefasst hat und dort regelmäßig von sich reden macht.

Max Nagl wurde 2006 und 2008 zum Champion des ADAC MX Masters gekrönt, seither startet er genau wie Ullrich in der WM durch. "Das ADAC MX Masters ist weltweit die einzige Serie, die mit dem ADAC MX Junior Cup explizit etwas für die Nachwuchsförderung tut. Auf diese Weise kommen bereits die jungen Fahrer ins internationale Geschehen mit rein. Das Ganze ist sehr gut organisiert und durchstrukturiert, was bei den ganzen anderen Serien nicht der Fall ist. Da sind die ganz klar die Nummer eins", so der Oberbayer.

Kurz vor dem Start der diesjährigen Saison veranstaltet der ADAC erneut einen Nachwuchs-Lehrgang für 30 Teilnehmer des ADAC MX Junior Cup und ADAC MX Youngster Cup. Die ehemaligen WM-Piloten Dietmar Lacher und Bernd Eckenbach sowie der zweifache ADAC MX Masters-Sieger und Ex-WM-Fahrer Marcus Schiffer treffen sich vom 1. bis 3. April 2016 im "Talkessel" von Teutschenthal, wo sie den MX-Stars von morgen ein intensives Theorie- und Praxisseminar geben. Geplant sind unter anderem Starttrainingseinheiten, Frühsport sowie jede Menge praktische Übungen auf der Rennstrecke.

Ein Programm, das insbesondere Lacher und Eckenbach mittlerweile in Perfektion beherrschen. Beide sind seit einiger Zeit Chief Coaches der ADAC MX Academy powered by KTM, die an sieben deutschen Stützpunkten Kindern die Möglichkeit bietet, ein erstes richtiges Motocross-Feeling zu erleben. Für eine Teilnahmegebühr von 38 Euro bekommen die Kleinen ein KTM-Bike sowie die passende Ausrüstung zur Verfügung gestellt und dürfen das erste Mal ein paar Runden auf einer richtigen MX-Strecke drehen. Viele der jungen Motocross-Fans stehen dann später im ADAC MX Junior Cup am Start. Weitere Informationen zur ADAC MX Academy powered by KTM gibt es online unter adac.de/mx-academy.


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