© Steve BauerschmidtDie südafrikanische Rockband Wake To Wonder

Blut, Schweiß und Tränen

Ein Rocksong für das ADAC MX Masters

Die südafrikanische Rockband "Wake To Wonder" hat dem ADAC MX Masters einen Song gewidmet.

Sie haben eine große Fangemeinde in der Motocrosswelt: die südafrikanische Rockband "Wake to Wonder". Im Vorjahr gastierten sie für ein exklusives Konzert beim ADAC MX Masters in Tensfeld und jetzt haben die Jungs um Sänger Adam Boyd einen Song für das ADAC MX Masters geschrieben. Ihr neuester Song "Descarify" ist eigens als Titelsong für die Serie kreiert worden. Frei übersetzt bedeutet das umgangssprachliche Wort "descarify" vor nichts Angst zu haben. In dem Song geht es um die Zugeständnisse und Qualen, die es verlangt, um an die Spitze zu kommen. Niemand, der bis ganz nach oben will, kommt dabei ohne Rückschläge oder Enttäuschungen aus. Allesamt Erfahrungen, die Narben hinterlassen. Aber mit dem Überwinden dieser Stolpersteine heilen die Narben: "descarify".

Für "Wake to Wonder" ist der Song ein Tribut an all die Sportler, die sich ihren Schwächen und Ängsten stellen und diese überwinden. Bandleader Adam Boyd sagt über den neuen Song, dass es viele schlaflose Nächte gekostet habe, um diesen Song zu komponieren. "Wir haben viele verschiedene Songs geschrieben, haben hunderte von Ideen in Betracht gezogen, bis wir uns auf diesen hier geeinigt haben. Motocross ist wie Musik. Es dreht sich alles um Leidenschaft, Mühe und Qual - darum, sein ganzes Herzblut zu investieren, um am Ende ganz oben zu stehen", sagt er.

Bassist Werner Ainslie kann Boyd nur zustimmen. "Einen Song für das ADAC MX Masters zu schreiben, war für uns nicht, irgendeinen Song zu schreiben", sagt er. "Wir haben versucht, Blut, Schweiß und Tränen, die ein Motocross-Pilot in seine Karriere investiert, in einen Song zu packen. Keine leichte Aufgabe." Für Ainslie ist dieser Song ein Richtungswechsel der Band und eine Möglichkeit, eingefleischten "Wake to Wonder"-Fans wie Tanel Leok, Ken Roczen, Shannon Terreblance, Peeter Poldaru, Janno Schmidt und Matiss Karo etwas zurück zu geben. Entsprechend stolz sind die vier Musiker auch. Schlagzeuger Graeme Swale: "Wir sind sehr stolz auf diesen Song, ich denke, dass auch wir Grenzen überschritten haben mit diesem Stück." Grant Coetzee, der neue Gitarrist der Band, ergänzt: "Wir haben die Intensität eines Motocross-Rennens in einen Song gepackt."

Die Band gehört in ihrer Heimat und mittlerweile auch international zu einem gern gebuchten Act. Die südafrikanischen Radiostationen spielen die Songs der Band um Adam Boyd rauf und runter. Drei ihrer Songs hielten sich wochenlang in den Top-10 der südafrikanischen Charts, einer davon sogar acht Wochen auf Platz eins.

Durch ihre eigene Begeisterung fürs Motocross wurde die Band schlagartig international bekannt - insbesondere in der Motocross-Szene. Wer mehr über die Band erfahren möchte oder sich den ein oder anderen Song schon mal live anhören möchte, findet weitere Informationen unter www.waketowonder.com.

Text: Marion Englert, Fotos: Steve Bauerschmidt

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