© ADAC MX MastersDer Aufbau bedeutet für die Helfer harte Arbeit

Wochen der Vorbereitung

ADAC MX Masters-Bausteine: Der Aufbau

Das ADAC MX Masters gilt als Europas beliebteste Motorsport-Rennserie, zu jedem Event melden sich mindestens 250 Fahrer aus rund 25 Nationen an.

Entsprechend umfangreich gestaltet sich die Organisation eines solchen Rennwochenendes, allein der Aufbau ist mit einem sehr großen Aufwand und einer detaillierten Planung verbunden.

Der ausrichtende Club beginnt schon Wochen vor der Veranstaltung mit der Vorbereitung des Geländes, an diesen Arbeiten sind zahlreiche freiwillige Helfer beteiligt. Die Strecke muss komplett umzäunt werden, um die Sicherheit für die Zuschauer zu gewährleisten, zudem werden zum Teil extra Besuchertribünen aufgebaut. Weiter kümmert sich der Verein um eine perfekte Präparierung des Rundkurses, jeder Veranstalter hat hier den Anspruch, dass seine Strecke am Ende des Jahres zur besten gekürt wird. Meist sind die Streckenbauer noch bis kurz vor dem freien Training damit beschäftigt, letzte Erdarbeiten zu erledigen. Das Helferteam des Clubs sorgt unterdessen weiterhin dafür, dass auch die Bereiche um die Strecke herum perfekt für das ADAC MX Masters vorbereitet sind. Dazu gehört unter anderem, die Helferbox und den Waschplatz einzurichten, Fahnen und Flaggen aufzuhängen, die Wiesen für das Fahrerlager abzustecken, die Lokalität für die Besucherparkplätze festzulegen, das Festzelt aufzubauen und die Startwand und Siegertribüne zu errichten.

Die Anreise des ADAC Teams erfolgt dann am Donnerstag vor der Veranstaltung. Nachdem zunächst der ADAC Truck in Position gebracht und anschließend die Hospitality inklusive Vorzelt und Lounge-Bereich eingerichtet wurde, kümmern sich die Crew-Mitglieder des Werbeaufbaus um die Außendarstellung der Rennstrecke. Diese Maßnahme ist recht aufwendig und bedarf vieler Helfer, muss beispielsweise ein sogenanntes Flatterband rund um die Strecke gespannt werden, um den Fahrern die Streckenbreite kenntlich zu machen. Zudem ist das Team des Werbeaufbaus bis zum Beginn des Rennwochenendes damit beschäftigt, sämtliche Werbetools wie Fahnen, Banner, aufblasbare Bögen, die ADAC Unfallschutzhüpfburg und den Suzuki Quadparcours aufzustellen, sodass am Ende nicht nur die gesamte Strecke damit ausgestattet ist, sondern auch die Startrückwand und der Bereich der Siegerehrung einheitlich mit der Darstellung von Sponsoren und Supportern der Rennserie erscheint.

Ebenso wichtig für die Außendarstellung des ADAC MX Masters ist eine genaue Einteilung des Fahrerlagers. Die meisten Motocrosser reisen im Laufe des Freitags mit ihren Teams und Familien an. Somit muss ab Freitagfrüh der Fahrerlagerchef des ADAC Teams sich einen Überblick verschafft haben, welche großen Masters-Teams anreisen und welcher Truck wo hingestellt wird. Grundsätzlich ist das Fahrerlager aufgeteilt nach großen Teams, bei denen die meisten ADAC MX Masters- und ADAC MX Youngster Cup-Piloten unter Vertrag sind, sowie nach Teilnehmern, die mit nur kleiner Entourage anreisen. Somit haben die Fans der Rennserie stets die Möglichkeit, die Top-Stars der Serie kennenzulernen und sich mit dem einen oder anderen Teamchef auszutauschen.

Zu guter Letzt werden dann noch die Flächen für die Aussteller bestimmt. Jeder Händler, der sich im Rahmen des ADAC MX Masters vor Ort mit einem Stand positionieren will, vereinbart im Vorfeld die Größe der Fläche und die Art der Präsentation, sodass ihm dann ein entsprechender Platz zugewiesen werden kann.

Auf diese Weise entsteht aus einem Clubgelände eine Art Motocross-Stadt, die durch ihren festivalartigen Charakter nicht nur für die Fahrer, sondern auch für alle Interessierten zu einem echten Highlight-Event im Rahmen des Sports wird.


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