© ADAC MX AcademyDie Ausstattung der Stars genau unter der Lupe

Die Ausstattung der Stars genau unter der Lupe

Bike-ABC: Die Kette

Geringer Rollwiderstand, exakte Toleranz und geringe Reibung - diese Kriterien sollte die Kette eines MX-Bikes erfüllen, um eine gute Laufleistung zu erzielen.

Im Motocross-Sport gibt es in Sachen Bike-Parts keine Kompromisse. Um das Maximum aus dem MX-Bike herauszuholen und den härtesten Bedingungen standzuhalten, muss alles perfekt aufeinander abgestimmt sein, so auch bei der Kette. Diese besteht aus Ritzel, Kettenrad und Kette und ist ausschlaggebend für die Laufleistung, die Reaktionsfähigkeit sowie die Kraftübertragung zwischen Antriebswelle und Hinterrad.

Dabei spielt jede einzelne Komponente der Kette eine wichtige Rolle. Die Größe des Ritzels bestimmt beispielsweise die Stärke der Umlenkung im vorderen Bereich. Je kleiner das Ritzel ist, desto stärker ist auch die Umlenkung. Das Kettenrad sollte eine für die Motorradmarke perfekte Passform haben, um einen runden Lauf der Kette zu ermöglichen. Und bei der Kette wiederum ist es von Vorteil, wenn diese insbesondere im Motocross-Sport eine Abdichtung zwischen den Außen- und Innenlaschen der einzelnen Elemente vorweist, damit weder Wasser, noch Staub oder Schmutz in das Ketteninnere gelangen und somit die Lebensdauer der Kette deutlich verkürzen werden würde. Zudem sollte die Kette über eine Dauerfettfüllung verfügen, die nicht nur die Schmierung verbessert, sondern genau wie die Abdichtung das Eindringen von Schmutz verhindert.

Um eine optimale Laufleistung zu erzielen, müssen die Reibung und der Rollwiderstand der Kette möglichst gering gehalten werden, zudem ist eine exakte Toleranz und wenig Nachspannung ausschlaggebend für das Drehmoment des Motorrads. Jeder Motocrosser muss darauf achten, alle Komponenten der Kette regelmäßig zu kontrollieren, zu pflegen und zu warten, um möglichst wenig Verschleiß zu haben. Allerdings hängt dieser jedoch noch zusätzlich von der Fahrweise, den Witterungsverhältnissen und den Streckenbedingungen ab, sodass es nicht ausschließlich die Fahrer selber sind, die Einfluss auf die Lebensdauer und somit Funktionsfähigkeit ihrer Kette nehmen können.


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