© ADAC MX MastersDas ist die Konkurrenz beim MXoN 2017

Motocross der Nationen

Die Konkurrenz beim MXoN 2017

Das Team Germany tritt am 30. September und 1. Oktober gegen rund 40 Nationen an. Das Ziel: Top Ten. Die größten Konkurrenten kommen aus Europa und den USA.

Neues Jahr, neues Glück: Nachdem das Team Germany im vergangenen Jahr aufgrund der Stürze von Max Nagl und Henry Jacobi vom Pech verfolgt war, werden 2017 die Karten neu gemischt, sodass die deutsche Nationalmannschaft wieder gute Chancen hat, sich erfolgreich beim Motocross der Nationen zu positionieren. Allerdings ist die Konkurrenz auch in dieser Saison nicht zu unterschätzen, haben vor allem die USA, Frankreich, Belgien, die Niederlande und die Schweiz derzeit extrem leistungsstarke Piloten zur Auswahl, die es eventuell ins Nationenteam schaffen könnten.

Frankreich hat durch seinen Sieg-Hattrick von 2014 bis 2016 ohnehin einen Lauf, zudem sind die drei WM-Piloten Benoit Paturel, Gautier Paulin sowie Romain Febvre, die bereits im vergangenen Jahr als Erfolgstrio brillierten, erneut heiße Anwärter auf den Mannschaftskader. Bei den Belgiern sind es derzeit die beiden MXGP-Fahrer Clement Desalle und Jeremy van Horebeek sowie der MX2-Teilnehmer Julien Lieber, die durch beeindruckende Positionierungen in der Weltmeisterschaft von sich reden machen. Desalle steht in der Meisterschaftstabelle auf Rang zwei, van Horebeek rangiert auf Platz sechs. Nachwuchsfahrer Lieber ist momentan Fünfter, allerdings könnte auch der momentan MX2-Neuntplatzierte Brent van Doninck wie bereits in 2016 wieder für Belgien an den Start gehen.

Bei den Niederländern ist es WM-Star Jeffrey Herlings, der gerade durch gute Ergebnisse glänzt. Der amtierende MX2-Champion nimmt bei den Big Boys in der MXGP-Klasse derzeit Platz vier ein, sein talentierter Landsmann Glenn Coldenhoff befindet sich auf Rang elf. In der MX2-WM stehen die Chancen für eine MXoN-Nominierung derzeit nicht schlecht für den Siebtplatzierten Brian Bogers sowie für Calvin Vlaanderen, der Position 14 innehat. Ebenfalls nicht zu unterschätzende Fahrer weist die Schweiz auf. Mit dem MX2-Zweitplatzierten Jeremy Seewer sowie dem MXGP-Zehntplatzierten Arnaud Tonus mischen zwei sehr starke Piloten im WM-Zirkus mit, schwierig wird es nur mit einem dritten erfolgreichen Teammitglied. Die USA haben mit Eli Tomac, Blake Baggett und Jason Anderson bei den großen Jungs sowie mit Zach Osborne, Alex Martin und Jeremy Martin in der 250ccm-Klasse viele gute Fahrer, die für den Kader infrage kommen würden.

Welche Motocrosser dann final auf der Starterliste für das Highlight-Event am 30. September und 1. Oktober in Matterley Basin stehen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Sicher ist allerdings jetzt schon, dass es mit Max Nagl, Dennis Ullrich, Henry Jacobi und Angus Heidecke auch aus deutscher Sicht viele MX-Talente gibt, die sich mit der Crème de la crème der Welt erfolgreich als Mannschaft messen könnten.


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