Foto: ADAC MX Masters
Foto: ADAC MX Masters

Interview mit Martin Venhoda

Wohnortwechsel zum Teamsitz hat sich sehr ausgezahlt

Wohnortwechsel zum Teamsitz hat sich sehr ausgezahlt. Aufstieg in den ADAC MX Younsgter Cup für 2021.

Der Tscheche Martin Venhoda hat sich bereits vor dem letzten Wertungslauf in Tensfeld die Meisterschaft im ADAC MX Junior Cup 125 gesichert. Er konnte vier von sechs Läufen gewinne und wurde zwei Mal Zweiter. Darüber hinaus gewann er die Red Bull Holeshot Wertung seiner Klasse. Ein rasanter Aufstieg des 17-jährigen, der im letzten Jahr in seiner ersten 125 ccm Rennsaison noch 16. In der Meisterschaft wurde. Direkt nach seinem Titelgewinn stand der NR83 Teamfahrer zum Interview parat.

Herzlichen Glückwunsch zum Sieg im ADAC MX Junior Cup 125, wie fühlst du dich?
Martin Venhoda: Heute ist ein perfekter Tag, ich konnte die Meisterschaft bereits vor dem letzten Wertungslauf sichern, das ist gut.

War der Titel dein Ziel vor dem Saisonbeginn?
Nein, das war schon eine kleine Überraschung. Mein Ziel waren die Top Drei, jetzt ist es die Meisterschaft geworden. Das ist perfekt.

Was war dein Erfolgsgeheimnis?
Ich habe den ganzen Winter über im Sand trainiert. Mit Tensfeld und Grevenbroich bestand die Meisterschaft nur aus Sandstrecken. Ich denke, das ist einer der Gründe.

Du bist im Winter nach Belgien zum NR83 Team von Nathan Renkens gezogen, was hat dir das gebracht?
Es hat mir sehr geholfen. Ich fühle mich nun viel wohler auf dem Motorrad. Auch körperlich konnte ich mich verbessern. Die Richtung stimmt.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
Ich werde noch die EMX125 Saison zu Ende fahren und nächstes Jahr auf die 250 ccm Viertakt Maschinen aufsteigen. Neben der EMX250 plane ich auch Starts im ADAC MX Youngster Cup.

Wie wichtig ist es, eine Rennserie wie den ADAC MX Junior Cup 125 zu fahren?
Das ist sehr wichtig, man hat dort eine starke Konkurrenz. Und wenn man dort die Rennen mit Vorsprung gewinnen kann, hilft einem das auch mental sehr.

Wie bist du zum Motocross gekommen?
Ich habe mit 5 Jahren begonnen. Ich habe meinem Vater erzählt, dass ich ein Motorrad haben möchte und habe es dann bekommen. Das ist schon lustig, denn ich bin der erste in unserer Familie, der Motocross fährt.

Was ist dein Traum beim Motocross?
Ich möchte mal MXGP in einem Werksteam fahren und gute Ergebnisse erzielen.

Gehst du eigentlich noch zur Schule?
Ja, ich bin jetzt 17 Jahre alt und gehe noch zur Schule, allerdings nicht sehr oft. Ich lebe in Belgien und besuche die Schule in Tschechien. Dort bin ich aber nur ein Mal im Monat. Die meiste Zeit sitze ich auf dem Motorrad oder trainiere dafür.

Martin, wir wünschen dir viel Erfolg weiterhin.
Vielen Dank, auch an mein Team und alle, die mich bisher unterstützt haben.

Saison 2021